Warum ist lesen für mich wichtig?

8 Antworten

  1. fraggle99 sagt:

    Bücher gemeinsam zu lesen birgt auch Gefahren. Nämlich die, dass man die Frage gestellt bekommt: „Bist Du schon an der Stelle, wo…?“ Das ist mir schon so häufig passiert (und ich war NIE schon „an der Stelle, wo“), dass ich mittlerweile hysterisch mit den Händen fuchtele, wenn jemand mit dieser Frage anfängt. 😉

    Und trotzdem: Ein E-Book-Reader kommt mir nicht ins Haus! 😉

    • szWebBlog sagt:

      Stimmt schon. Eine Situation, die es zu vermeiden gilt. Wenn immer möglich. Vor allem auch, da ich der langsamere Leser bin und dann eben sicher auch noch nicht an der Stelle bin, wo…, eben.

  2. Hallo Stefan,

    vielen Dank, dass du deine ganz persönlichen Leseeindrücke in diesem Beitrag geteilt hast. Vielleicht möchtest du bei der nächsten Frage wieder deine Gedanken mit uns teilen.

    Interessant finde, dass du lesen als egoistisch bezeichnest und möchte diesen Gedankengang kurz aufgreifen. Das klingt natürlich beim ersten Lesen härter, als es gemeint ist. Und ich verstehe den Hintergrund dieser Aussage, denn natürlich gebe ich dir Recht, dass man sich nicht nur in Bücherwelten flüchten sollte.
    Für mich ist das Lesen allerdings etwas, was ich mit anderen teile. Durch gelesene Bücher entstehen Kommunikationen mit Freunden oder Menschen, die genauso gerne lesen wie ich. Auch über Bücher, die ein Gesprächspartner nicht gelesen hat, lässt sich, ohne näher auf den Inhalt einzugehen, sehr gut sprechen. Jede Geschichte hinterlässt ein Gefühl oder einen Eindruck, den man an andere Menschen weitergeben kann. Ich höre auch gerne jemandem zu, der von einem Buch erzählt, das ich nicht kenne. Man kann aus diesen Gesprächen trotzdem sehr viel für sich selbst mitnehmen. Somit kann Lesen ebenfalls eine Art Verbindung zur realen Welt sein. Man muss nicht zwangsläufig mit sich alleine sein.

    Viele Grüße,
    Lauretta

    • szWebBlog sagt:

      Hallo Lauretta
      stimmt natürlich, „egoistisch“ klingt sehr hart und damit habe ich auch nur das eigentliche Lesen gemeint. Aber das hast du, glaube ich, auch so verstanden.
      Ansonsten gebe ich dir vollkommen recht. Wir reden zum Beispiel daheim viel über unsere Bücher. Insbesondere jene, die wir beide lesen.
      LG, Stefan

  3. Henrik sagt:

    Hallo Stefan!

    Was für ein toller Beitrag von dir! 🙂 Da hast du dir ja ordenltich Gedanken dazu gemacht, weshalb das Lesen für dich wichtig ist!

    Ich denke auch, dass es wichtig ist, zu unterscheiden, ob man liest, weil es einem Unterhaltung bietet oder ob man liest und darin mehr findet. Ich z.B. habe mit der Zeit gemerkt, dass Lesen nichts ist, was ich „mal nebenbei“ machen kann und mir dafür mittlerweile sehr viel Zeit nehme. Auch Besprechungen nehmen eine gewisse Zeit in Anspruch. Ich habe mich von dem Gedanken gelöst, jemals alles lesen zu wollen, weil das gar nicht erst klappt. Aber das, was man liest, kann und sollte einem schon zusagen.

    Lesen habe ich bisher noch gar nicht als egoistische Tätigkeit betrachtet, weil ich in irgend einer Form immer darüber im Ausstausch stehe. Und ich denke nicht, dass man für ein Buch gleich die ganze Familie vernachlässigt. Allerdings ist das ein interessanter Ansatz, den du hier aufführst und den ich keinesfalls verneinen will. Weil man kennt es ja: „Nur noch ein Kapitel!“ – zack sitzt man in der beschrieben Situation und drängt das Lesen in den Vordergrund.

    Herzlichen Dank an dich, fürs Erwähnen und vielleicht magst du ja bei der nächsten Angelegenheit gerne wieder deine Gedanken äußern!

    Liebe Grüße
    Henrik

  4. Flohnmobil sagt:

    Seit ich blogge, lese ich weniger. Zumindest weniger „Richtiges“, wenn man ein Buch mal so bezeichnen darf. Denn natürlich gibt es auch in den vielen Blogs, die ich mitlese, gute Inhalte, die zum Denken anregen, unterhaltsam sind, die Fantasie beflügeln und einem – um dein Thema aufzugreifen – voller Egoismus immer wieder an den PC zurück locken, um zu sehen, wer was geschrieben hat.
    PS: Liest du auch Petra Ivanov? Meine derzeitige Lieblings-Autorin, obschon ich eigentlich nicht so gerne Krimis lese, aber mit ihren super recherchierten Texten und den sympathischen Protagonisten ist Ivanov für mich Pflicht-Lektüre.

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