Pro Juventute Elternbriefe – Unterstützung für die Eltern zur richtigen Zeit

Die Elternbriefe von Pro Juventute unterstützen die Eltern beim Grossziehen ihres ersten Kindes. Vom Säuglingsalter bis zum sechsten Lebensjahr geben sie wertvolle Tipps und dies zum richtigen Zeitpunkt. Im Abonnement treffen die Elternbriefe rechtzeitig vor dem nächsten Entwicklungsschritt des Kindes im Briefkasten ein. Mit den praktischen Sammelboxen kann man zudem auch später mal wieder nachschlagen, wenn man Rat braucht beim zweit oder dritten Kind.

Die Elternbriefe sind ein Angebot der Stiftung Pro Juventute, welche sich seit über 100 Jahren für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzt. Uns begleiten die Elternbriefe von der Geburt unseres Sohnes an und helfen uns auch heute noch, für gewisse Dinge mehr Verständnis aufzubauen. So gibt es beispielsweise Extrabriefe zum Trotzalter und anderen Themen.

Werfen wir gemeinsam einen Blick in die Elternbriefe und auf die Stiftung Pro Juventute.

Elternbriefe – Hilfe bis zum 6. Lebensjahr

Vom ersten Stillen an der Brust bis zum Loslassen für das Abenteuer Schule geben die Elternbriefe von Pro Juventute wertvolle Informationen und begleiten die Eltern so durch die ersten sechs Jahre des Familienabenteuers. Seit über 40 Jahren sind sie bereits eine wichtige Stütze für bisher mehr als 65’000 Mütter und Väter, welche zum ersten Mal Eltern werden. Die Elternbriefe informieren über wichtige und alltägliche Themen wie Pflege, Ernährung, Erziehung, Entwicklung und Kinderbetreuung. Aber auch Elternspezifische Themen wie die Muter-Vaterrolle oder das neu Entdecken der Partnerschaft werden behandelt. Nebst dem wertvollen Wissen erhält man Tipps, wie man mit schwierigen Themen umgehen kann.

Praxisorientierte Tipps und Informationen zum richtigen Zeitpunkt und den Entwicklungsschritten des Kindes angepasst.

Das Beste ist, die Informationen kommen zum richtigen Zeitpunkt. Man muss sich noch nicht über den Umgang mit Schimpfwörtern Gedanken machen, wenn das Kind noch nicht sprechen kann und Ratschläge über das Stillen sind Vergangenheit, wenn das Kind draussen auf dem Rad herum fährt. Hat man die Elternbriefe abonniert, so treffen diese dann ein, wenn die entsprechenden Entwicklungsschritte anstehen. Im ersten Lebensjahr werden sie monatlich zugestellt, im zweiten Lebensjahr alle zwei Monate und ab dem dritten Lebensjahr alle drei Monate. Viele Gemeinden schenken die Elternbriefe zudem den Erstlingseltern. Teilweise sogar alle drei Boxen, also vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr. Auf der verlinkten interaktiven Karte kann man nachschauen, ob und wie lange die eigene Gemeinde die Elternbriefe kostenlos zustellen lässt. Wir mussten so nur die Elternbriefe ab dem vierten Lebensjahr selbst bezahlen. Aber die Briefe sind erstens nicht sehr teuer und lohnen sich trotz allem sehr. Kommt noch dazu, dass man damit nicht nur sich selbst hilft, sondern auch noch die sinnvolle Stiftung Pro Juventute unterstützt.

Extrabriefe – Hilfe für Sonderthemen und Eltern mit Migrationshintergrund

Nebst den regelmässigen Elternbriefen gibt es Extrabriefe zu speziellen Themen. So zeigt der Extrabrief zum Trotzalter, warum kleine Kinder manchmal so herausfordernd sein können und hilft Eltern, mit den alltäglichen Reibereien und Nervenproben umzugehen. Weiter gibt es die Extrabriefe für Grosseltern, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für Teenager sowie für den Umgang mit Geld und Konsum.

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Ein weiterer spezieller Elternbrief ist Unser Kind, welcher Familien mit Migrationshintergrund anspricht. Dieser Ratgeber ist zweisprachig gehalten. Als Hauptsprache ist er in neun Migrationssprachen erhältlich, jeweils in Kombination mit einer der Landessprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch). Fremdsprachige Eltern erhalten so wichtige Informationen rund um das Aufwachsen ihres Kindes. Zudem wird ihnen mit dem Elternbrief der Zugang zu Beratungs- und Bildungsangeboten sowie zur Gesundheitsförderung erleichtert.

Problematisch kann die Erziehung werden, wenn eines der Elternteile psychische Probleme hat. Dies beeinflusst sehr schnell auch das Leben der Kinder. Hilfe bieten hierbei drei Broschüren von Pro Juventute: Informationen für Kinder von 8-12 Jahren, für Jugendliche von 12-18 Jahren sowie für betroffene Eltern. Man sollte nicht zögern, sich diese Broschüren zustellen zu lassen, wenn man selbst davon betroffen ist.

Stiftung Pro Juventute – Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien

Die Stiftung Pro Juventute wurde im Jahr 1912 gegründet und setzt sich für Kinder, Jugendliche und ihre Familien ein. Der Name Pro Juventute stammt aus dem Lateinischen, was soviel wie “Für die Jugend” bedeutet. Die Stiftung ist politisch, ideologisch und konfessionell unabhängig und finanziert sich in erster Linie über Spendengelder aus der Bevölkerung sowie Zuwendungen aus der Wirtschaft. Die Stiftung setzt sich aus der nationalen Stiftung mit Sitz in Zürich-Oerlikon sowie 24 regionalen, meist kantonalen Vereinen zusammen. Sie orientiert sich in ihrer Arbeit an den Grundsätzen der UN-Kinderrechtskonvention von 1989. Im Zentrum steht das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Unterstützung, Förderung und Hilfe in der Not.

Freiräume zu schaffen, Kompetenzen zu vermitteln und zu beraten sind die tragenden Säulen unserer Arbeit!

Die Organisation von Pro Juventute stützt sich auf verschiedene Bereiche ab. Unter Beratung und Hilfe stehen insbesondere die Notrufnummer 147, unter welcher täglich rund 400 Kinder und Jugendliche Beratung und Unterstützung finden – rund um die Uhr, in drei Landessprachen, anonym und kostenlos per Telefon, SMS oder via Internet. Seit 2014 gibt es mit der Elternberatung das Pendant auch für Eltern. Im Bereich Schulung greift Pro Juventute Themen auf, welche im allgemeinen Lehrplan (noch) keinen Platz gefunden haben. Beispielsweise gibt es verschiedene Programme zum Thema Geld, Konsum und Verschuldung. In den Bereich Information fallen die Elternbriefe und deren Sonderausgaben und im Bereich Sensibilisierung und Aufklärung informiert die Stiftung Kinder und Jugendliche, aber auch die Öffentlichkeit über heikle Themen wie Sexting, Cyber-Mobbing oder Jugendsuizid.

Pro Juventute Notruf 147
Pro Juventute Elternberatung
Notfallnummern für Jugendliche und Eltern: Beratung + Hilfe 147 und Elternberatung.

Spenden – Hilfe für die Helfer

Aber auch der Spass steht hoch im Kurs bei Pro Juventute. So ermöglicht der Ferienpass von Pro Juventute Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren tolle Ferienerlebnisse, wenn ihre Eltern nicht verreisen können. Es gibt Halbtages-, Tages- und Wochenprogramme sowie sogar Ferienlager. Jedes Jahr stehen schweizweit über 2’500 Aktionen und Programme zur Verfügung.

Pro Juventute BriefmarkenPro Juventute Briefmarken
Der Pro Juventute Briefmarkenbogen 2017 und die 85 Rappen Marke aus dem Jahre 2016.

Wie es so ist, kann eine Stiftung wie Pro Juventute nicht ohne finanzielle Unterstützung aus Bevölkerung und Wirtschaft existieren. Keine Hilfe ohne Unterstützung. Als Kind hatte ich so stets grosse Freude an den jährlich erscheinenden Sonderbriefmarken von Pro Juventute. Diese kosten ein wenig mehr, dafür unterstützt jeder versandte Brief die Stiftung – und damit die Kinder und Jugendlichen, welche auf Hilfe angewiesen sind. Direkt unterstützen kann man Pro Juventute mit einer Spende – einfach über die Homepage von Pro Juventute. Damit Kinder, Jugendliche und ihre Familien auch in Zukunft auf die tolle und sinnvolle Unterstützung von Pro Juventute zählen können.

Hinweis: Die Informationen stammen von Pro Juventute und Wikipedia. Die Logos und Abbildungen stammen von Pro Juventute.

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