In Bewegung: Bowling – gemütlich, lustig und irgendwie sportlich

Was dürfen wir momentan für wunderschönes Winterwetter geniessen. Obwohl es eher kühl ist, zieht es mich immer wieder nach draussen in die Natur. Sei es für einen gemütlichen Spaziergang, zum Laufen oder einfach mit dem Sohnemann die Umgebung entdecken. Herrlich!

Aber sie werden wieder kommen. Die grusligen Schlechtwettertage. Den ganzen Tag grau, trübe, nass und einfach so richtig zum “drinnen hocken”. Gut, gibt es auch für solche Tage tolle Alternativen. Heute starten wir durch mit einer geselligen und lustigen Sportart – Bowling.

Zugegeben. Enorm viel Bewegung summiert sich beim Bowling nicht. Der rechte Arm schmerzt mir aber jedesmal, wenn ich mal wieder einige Runden lang die Kugel nach vorne schmiss. Die Runden mit den Bierflaschen summieren sich jeweils genauso. Die Hauptsache ist aber doch, dass es Spass macht.

Der Spass

Zumindest sehe ich das so. Ich bin ein durchaus regelmässiger Bowling-Spieler. Jedes Jahr so ein bis zweimal. Von häufig war ja nie die Rede. Ich bin auch durchaus erfolgreich. So war ich beim letzten Bowling-Event von drei gespielten Runden nur gerade einmal Letzter. Super, oder? Ich bedanke mich bereits jetzt für eure Gratulationen.

In Bewegung Bowling

Nur schon die stets originellen Bowling-Schuhe finde ich lässig.

Aber eben. Es hat Spass gemacht. Wir waren eine tolle Runde. Viele Freunde, die ich schon (zu) lange nicht mehr gesehen habe. So steht beim Bowling für mich die Geselligkeit klar im Vordergrund. Die Pausen zwischen den Einsätzen sind die perfekte Gelegenheit über Gott und die Welt zu sprechen. Ich rede lieber über die Welt, aber das spielt ja wohl keine Rolle.

Die Geschichte

Auch wenn Bowling heute weiter verbreitet ist als Kegeln, hat es seinen Ursprung im europäischen Kegeln. Als 1837 in Connecticut (USA) ein Kegelverbot ausgesprochen wurde, weil oft Geld eingesetzt und auch betrogen wurde, änderten die US-Amerikaner die Spielregeln kurzerhand ab, um das Verbot zu umgehen. Aus neun Kegeln wurden zehn, diese hiesen nun Pins und wurden auch noch anders angeordnet. Eine neue Sportart war geboren: das Bowling.

In Bewegung Bowling

Die Kugel muss nach vorne. Die Pins müssen fallen. So einfach ist das. Sagt man.

Das neue Spiel fand zu Beginn des 20. Jahrhunderts seinen Weg zurück nach Europa, wo es sich jedoch nur wenig verbreitete. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Spiel immer beliebter. Gründe dafür waren die automatischen Aufstellmaschinen sowie erste TV-Übertragungen. Es ist also so ähnlich wie heute mit dem Fussball. Was im Fernsehen gezeigt wird, ist beliebt. Oder doch eher umgekehrt?

Möchtet ihr noch weitere Details zu den Spielregeln, Bahnen, Bällen und alles weitere erfahren? Dann schaut doch mal auf Wikipedia vorbei. Dort ist alles schön säuberlich niedergeschrieben.

Das Universum

Für mich gilt so oder so nur eine Regel. Der Ball muss nach vorne – was ich übrigens immer schaffe – und möglichst viele der Pins umwerfen – woran ich ganz selten auch mal scheitere. Ich freue mich dafür umso mehr, wenn auch bei mir mal alle zehn Pins umfallen. STRIKE! Yeah! Auch mit einem SPARE bin ich schon total zufrieden. Eigentlich bereits mit weniger.

Die Bahnen sind ja auch überall anders. Auch wenn sie im Grunde immer gleich sind. Es gibt ja schliesslich eine gewisse Definition, wie eine solche Bahn auszusehen hat. Kürzlich war ich mal wieder in Kriens bei Luzern im Bowling Universum. Wie spacig es dort ausschaut, seht ihr auf den Fotos in diesem Beitrag. Weitere Universum-Hallen gibt es noch in Root (Luzern) und in Dietlikon (Zürich).

In Bewegung Bowling

Space-Atmosphäre im Bowling Universum in Kriens.

Etwas angenehmer finde ich es mit normalem Licht zu spielen. So waren wir dieses Jahr mal mit unserem Büro-Team zum Bowling in einer ganz normal beleuchteten Bowling-Halle. Amüsant bei dieser Spielrunde war jedoch, dass der automatische Aufzug desöftern nicht ganz korrekt funktionierte. Da stand dann plötzlich ein Kegel wieder da, der eigentlich umgefallen war und auch gezählt hatte. Das sind dann lustige Eigenheiten, die man in einer geselligen Runde mit einem Lächeln abtun kann.

Die grösste Bowling-Anlage habe ich vor acht Jahren in den USA erlebt. In der Nähe von Milford (Connecticut, nicht weit von New York) war ich mit Freunden zum US-amerikanischen Volkssport. Wir spielten dort auf einer von über 60 (!) Bahnen. Unglaublich.

Die Bewegung

Egal, ob die Sportart, die ihr betreibt, mit wenig, viel oder noch mehr Bewegung verbunden ist. Wichtig ist, dass ihr den Spass daran nie verliert. Habt Freude an dem, was ihr tut. Lasst es nicht zu einem Zwang werden. Macht lieber mal eine Pause, wenn es zuviel wird. Macht mal was anderes. Geht mit Freunden zum Bowling. So als kleines Beispiel. Habt Spass. Trinkt ein Bier. Oder zwei. Oder … egal.

Also, bleibt In Bewegung. Und habt Spass daran!

In Bewegung

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