In Bewegung: 15 Gründe, NICHT zu laufen und ebensoviele, es DOCH zu tun

Wir finden immer und überall genügend Gründe, einfach faul zu sein. Uns nicht zu bewegen oder laufen zu gehen. Man kann getrost von Ausreden sprechen. Es gibt jedoch mindestens genauso viele Gründe, es eben doch zu tun. Raus. Bewegen. Laufschuhe schnüren und einfach loslaufen.

Wenn wir diese kleine Hürde einmal überwunden haben, verstehen wir unsere Zweifel von zuvor nicht mehr. Es tut doch ganz einfach saumässig gut. Unserem Körper und der Seele. Die Müdigkeit nach einer sportlichen oder im mindesten bewegten Aktivität ist eine andere, als die Faulheit vor dem Fernseher.

Also, ergebt euch nicht euren Ausreden, sondern findet Lösungen dagegen. Und dann los – bewegen.

Heute wollen wir einfach für all die vielen möglichen Ausreden eine Lösung bereit halten. Eines ist mir schon jetzt klar, die nachfolgende Liste wird kaum komplett sein. Sie stammt alleine aus meinem Kopf und ein wenig von Mr. und Mrs. Google. Also, habt ihr selbst noch weitere Ausreden, sodass ihr auf allzuviel sportliche Bewegung verzichtet? Und es danach so richtig bereut? Her damit in den Kommentaren. Ich bin gespannt. Am liebsten mit der bestmöglichen Lösung, damit die Ausrede so richtig blöd dasteht.

Also los, die erste Ausrede lassen wir sogleich gelten, wir sind nun am lesen und beschäftigt und können somit nicht raus.

Aber hey, wir können viele Arbeiten auch nach dem Laufen oder dem Spaziergang erledigen. Nicht alles, aber vieles.

2. mein einziges Laufshirt oder sonstige Unikate der Sportbekleidung ist in der Wäsche…

Naja, da wird entweder zu wenig gewaschen oder, noch schlimmer, es besteht tatsächlich ein Mangel an Sportkleidung. Im Notfall kann man übrigens ein Laufshirt auch zweimal anziehen.

3. es könnte demnächst zu regnen anfangen…

Ja, was wäre, wenn es könnte und würde, dann vielleicht oder doch nicht? Raus, bewegt euch. Man wird auch beim nässesten Regen nur einmal nass. Ausnahmen bilden selbstverständlich Wetter-Warnungen wie beispielsweise vor Gewitter.

4. die Wiederholung meiner Lieblingssendung kommt schon bald im Fernseher…

Ok, ich schau wohl zu wenig fern. Im Zeitalter von Replay-TV sollte sowas jedoch kein Grund sein, um auf den Sport zu verzichten. Und wenn ihr trotzdem mal eine Sendung verpasst, so bereut ihr es nach getaner Sportleistung bestimmt nicht mehr.

5. mir fehlt die Motivation…

Wow, der Klassiker. Und ja, die fehlende Motivation kann töten. Zumindest, was die Bewegung angeht. Aber eines verspreche ich euch. Nach wenigen Minuten Bewegung seid ihr motivierter unterwegs, als ihr euch in euren kühnsten Träumen vorstellen könnt. Zusätzliche Motivation gibt es durch immer wieder kehrende Ziele oder einen Trainingsplan. Ab und zu einen Wettkampf einplanen und sich einfach mal dafür anmelden. Dann “muss” man einfach laufen gehen. Ein eigener Trainingsplan verhilft einem ebenfalls dazu, die eingeplanten Einheiten zu absolvieren.

6. ich habe die Sportuhr zu Hause vergessen und möchte über Mittag laufen gehen…

Hallo?! Die Bewegung ist nicht von irgendwelchen Uhren abhängig. Die benötigen wir lediglich zur Erfassung von Zeit, Strecke und Geschwindigkeit und diversen weiteren Features. Aber ganz sicher nicht zum Laufen selbst. Also geht doch einfach los und läuft mal spontan nach Gefühl, lässt euch treiben, wohin euch eure Beine tragen.

7. ich bin zu müde…

Ok, hier müssen wir leicht unterscheiden. Bist du einfach nur etwas müde? Anders ausgedrückt, faul? Oder aber aufgrund viel zu wenig Schlaf, Krankheit oder Erschöpfung tatsächlich müde, erschöpft und einfach völlig ohne Energie? Bei ersterem kann Bewegung definitiv helfen, wieder fitter zu werden. Mir selbst ergeht es sehr oft so. Bei zweiterem hingegen ist eine kleine Bewegungspause wohl eher geraten.

8. ich habe keine Zeit…

Wie sagt man so schön? Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Oh ja, dies ist einfacher gesagt, als getan. Auch ich finde es nicht immer einfach, die nötige Zeit aufzuwenden nebst allem anderen, was einem die 24 Stunden pro Tag so bieten. Was hilft, ist eine gewisse Planung, ganz besonders, wenn man Familie hat. Plant euch eure Laufzeiten fix ein, so ist am Ende allen geholfen – und ihr habt genügend Zeit zum Laufen.

9. mein Magen ist gerade zu leer, zu voll oder sonst in einem schlechten Staus…

Gleicht doch Ernährung und Bewegung bitte miteinander ab, die beiden Themen gehören nämlich so oder so irgendwie in den gleichen Topf. Mal kurz zwei, drei Bier kippen udn dann laufen gehen? Nein, dann lieber umgekehrt. Alles möglich, wenn man ein klein wenig voraus denkt.

10. meine Lieblingslaufstrecke ist gesperrt…

Baustellen können einem den Tag schon mal vermiesen. Nur ist dies noch lange kein Grund, nicht laufen zu gehen. Ist mal ein Wegstück gesperrt wegen Bau- oder Waldarbeiten, so wählen wir doch einfach mal was neues. Dies sollten wir sowieso auch sonst mal tun. Ein wenig Abwechslung im Laufalltag schadet nie.

11. die Laufschuhe drücken…

Mühsam, keine Frage. Nur drücken Laufschuhe selten von einem Tag auf den anderen. Mal einfach so. Ganz spontan. Nein, da hätte es bestimmt schon mehrere Möglichkeiten gegeben, sich neue und passende Schuhe zu besorgen. Für öfteren Laufspass lohnt sich überdies eine gute Beratung, wie ihr beispielsweise in meinem Beitrag In Bewegung: Mit neuen Laufschuhen in den Frühling starten nachlesen könnt.

12. ich gehe dann morgen…

…oder übermorgen, oder irgendwann. Hinausschieben ist nicht das gleiche wie Planen. Seid einfach ehrlich zu euch selbst und geht laufen, wenn ihr es euch vornehmt.

13. es ist zu heiss und ich möchte lieber in die Badi…

Ihr habt mein vollstes Verständnis. Bei grosser Hitze gehe auch ich nicht laufen, was jedoch nicht heisst, dass ich überhaupt nicht laufen gehe. Mit einer gewissen Planung und etwas Flexibilität kann man die Laufeinheit in die frühen Morgenstunden oder aber in die späteren Abendstunden verlegen. Und zusätzlich vermehrt in schattigen Regionen, etwa im Wald, unterwegs sein.

14. es ist zu kalt und meine Nase friert ein…

Die Nase ist bei mir selten das Problem, aber der Atem wird eisig, wenn die Temperaturen mal wirklich ganz tief sinken. Was dann wiederum dermassen selten ist, dass nur wenige Laufeinheiten ausfallen deswegen. Wichtig bei Kälte ist jedoch, sich richtig dagegen zu schützen und notfalls tatsächlich in der Wärme zu bleiben.

15. es ist zu dunkel und ich sehe nichts…

Ein grosses Problem in den Wintermonaten. Möchte man Abends loslaufen, ist es meist schon dunkel. Dass man selbst nichts sieht ist da noch das kleinere Übel, denn wird man doch auch von anderen Verkehrsteilnehmern wie Radfahrer oder Autos nicht gesehen. Gegen das Laufen spricht hier jedoch nichts, kann man sich doch mit einer Lampe und reflektierenden Kleidern genügend wappnen. Aber mal ehrlich, ich selbst laufe nicht allzu gerne bei Dunkelheit.

Wir sehen, es gibt im Grunde gar nicht so viele Gründe, NICHT zu laufen. Wir müssen es nur tun.

Eines möchte ich noch klarstellen. Die Rede hier ist von Ausreden und so manche davon habe ich absichtlich etwas spitz formuliert. Es gibt sehr oft äusserst gute Gründe, weshalb man keinen Sport betreiben kann oder sich schlichtweg kaum bewegen kann. Verletzungen, Krankheit oder auch sonst sehr vieles. Das sind dann wahrlich keine Ausreden mehr. Es gibt Momente, da ist es für den Körper besser, einfach mal eine Pause einzulegen.

Ich hoffe nun für uns alle, dass wir uns fit fühlen und weder gute Gründe noch faule Ausreden haben, um uns nicht zu bewegen. Bleibt In Bewegung und habt Spass daran.

In Bewegung mit querdurchdenalltag.com

Lassen wir es sein mit den Ausreden, Bewegung tut einfach gut.

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